Deutschsprachiger Imkerkongress 2026 in Dresden
Wie wird aus einem Glas Honig eine starke Marke? Und wie können Hobbyimker ihre Produkte selbstbewusst und erfolgreich vermarkten? Darüber haben wir vergangene Woche beim Deutschsprachigen Imkerkongress in Dresden gesprochen, gemeinsam mit Eric Fonk, Präsident des Imkervereins St. Vith und Umgebung.
Vor über 150 Teilnehmenden haben wir gezeigt, warum ein hervorragendes Produkt allein nicht immer reicht, um rentabel zu sein. Unter dem Titel „Branding im Bienenstock” beleuchteten wir das Thema zunächst in einem humorvollen Zwiegespräch aus zwei Perspektiven: der des Imkers und der des Marketingexperten. Mit einem Augenzwinkern wurde schnell klar, wo Handwerk und Marketing aufeinandertreffen und wie sie sich ergänzen können.
Im zweiten Teil des Vortrags ging es dann ans Eingemachte. Mit Fakten und Statistiken, Fachwissen und konkreten Strategien rund um Branding, Positionierung, Preisgestaltung und Selbstvermarktung bekamen die Imker praxisnahe Werkzeuge an die Hand. Die zentrale Botschaft: Imker leisten unglaublich wertvolle Arbeit. Doch wer seine Geschichte erzählt, seine regionale Herkunft sichtbar macht und den Wert seiner Arbeit überzeugend kommuniziert, schafft Vertrauen und eröffnet sich neue Absatzchancen. Das Ziel des Vortrags war es, Mut zur eigenen Marke und zu einem selbstbewussten Auftreten zu machen.
Die Resonanz war ausgesprochen positiv. Besonders beeindruckt haben die vielen persönlichen Gespräche, die Leidenschaft der Imker und ihre Offenheit für neue Ideen. Ein Wochenende mit spannenden Begegnungen und wertvollem Austausch in der wunderschönen Gastgeberstadt Dresden. Ein herzliches Dankeschön geht an die Organisatoren des Kongresses, an Eric Fonk für das großartige Zusammenspiel auf der Bühne und an alle Teilnehmenden für ihr Interesse und das positive Feedback.